Top Secret Geheimtipps – afrikanische Urlaubsimpressionen

Bild zu Top Secret - Geheimtipps für die Afrika Reise

Zwischen den Mittelmeerküsten im Norden und Kapstadt im Süden breiten sich die abwechslungsreichen Gefilde des riesigen Kontinents Afrika (siehe Karte) aus. Und einige davon verdienen sicherlich die Bezeichnung: afrikanische Urlaubsimpressionen.
Wüsten, Regenwälder und zerklüftete Gebirge offerieren auf Reisen unvergessliche Eindrücke und aus dem Herzen des Kontinents entspringt der längste Fluss der Erde: Der Nil. Zudem warten abseits ausgetretener Touristenpfade mannigfaltige Geheimtipps auf Abenteurer und Erholungssuchende, die Afrika in seiner üppigen Vielfalt erahnen lassen.
Anmerkung: Unter jedem der 4 folgenden Top Secret Geheimtipps findest du einen Link. Dieser führt dich zu dem Beitrag, in dem der jeweilige Geheimtipp noch ausführlicher erläutert wird.

Top Secret Geheimtipp – afrikanische Urlaubsimpressionen Nr. 1

Kusch am Nil, Napata und die Pyramiden von Meroe

Im heutigen Sudan finden sich unweit der Stadt Schandi die Überreste der ehemaligen Hauptstadt Meroe, von der aus eines der ersten Reiche der Welt regiert wurde. Das Staatsgebilde von Kusch nahm vormals das gesamte obere Niltal ein und verwaltete darüber hinaus Teile Ägyptens. Eindrucksvoll erheben sich inmitten des sandigen Wüstenbodens die drei Pyramidenreihen von Kusch. Diese werden von Palästen und Tempelanlagen gesäumt. Jedoch besonders spektakuläre Ausblicke bietet die Pyramide der Amanitore, die dereinst als Königin über das antike, nubische Reich regierte. In der Bayuda-Wüste fand sie, zusammen mit 120 weiteren Herrschern, markiert durch ebenso viele Pyramiden, ihre letzte Ruhestätte. Mit der Eroberung durch die Aksumiten im 4. Jahrhundert nach Christus begann der Untergang der Metropole, welche sich wohl zu den weltweit ältesten menschlichen Siedlungen zählen darf.
Mehr über das alte Reich Kusch am Nil, Napata und die Pyramiden von Meroe

Top Secret Geheimtipp – afrikanische Urlaubsimpressionen Nr. 2

Botswana – die Big Five (Büffel, Elefant, Leopard, Löwe, Nashorn)

Trotz seiner malerischen Landschaften und der überaus reichen Flora und Fauna symbolisiert Botswana immer noch einen der Geheimtipps in Afrika. Um der Tierwelt des Schwarzen Kontinents näher zu kommen, werden geführte Touren durch den Chobe-Nationalpark angeboten. Abseits touristischer Massenveranstaltungen unterrichten die fachkundigen Guides über die Vitalität, die dieser Nationalpark seit seiner Ausrufung bewiesen hat. Nirgendwo in Afrika trifft man bei Reisen auf derart viele, unterschiedliche Tierarten. So vor allem auf die Big Five, also die großen Fünf, wie sie früher von den Großwildjägern genannt wurden: Afrikanische Elefanten, Nashörner, Afrikanische Büffel, Löwen und Leoparden. Aber auch andere Großkatzen aller Couleur sowie unzählige andere Tierarten durchstreifen hier die unberührte, menschenleere Wildnis Botswanas.
Und im Norden des Landes verwandeln sich alljährlich zur Regenzeit die lebensfeindlichen Makgadikgadi-Salzpfannen, die zu den größten der Erde zählen, zum Rastplatz von tausenden Zugvögeln.
Mehr über Botswana und die Big Five (Büffel, Elefant, Leopard, Löwe, Nashorn)

 

 

Top Secret Geheimtipp – afrikanische Urlaubsimpressionen Nr. 3

Tansania (Pemba) – Geheimtipp für Sonnenanbeter in Ostafrika

Vor der Küste Tansanias liegt der Archipel der Pemba und Mafia Inseln. Dort machen glasklares Wasser, eine farbenfrohe Unterwasserwelt und endlose Sandstrände das Reisen auf die verstecken Eilande zu wahrhaften Geheimtipps. Passionierte Taucher und Schnorchler vermögen hier auf Reisen ebenso ihr Eldorado auszumachen, wie Erholungssuchende. Das legere Lebensgefühl der winzigen Inseln lässt meilenweit vom Alltag entrücken, da Stress und Hektik hier Fremdwörter zu sein scheinen. Wenige, kleine Hotels säumen die Küsten und machen es möglich, das maritime Afrika in seinen Ursprüngen auszumachen. Nicht zuletzt steht Naturliebhabern ein Bootsausflug an das Riff vor Mafia-Island offen, an dem sich Buckelwale und Meeresschildkröten bestaunen lassen.
Mehr über Tansania und Pemba, den Geheimtipp für Sonnenanbeter in Ostafrika

Top Secret Geheimtipp – afrikanische Urlaubsimpressionen Nr. 4

Sierra Leone, Freetown und Turtle Island (Westafrika)

Wer keine überzogenen Ansprüche an Reisen nach Afrika stellt und in den wilden, realen Liebreiz des Kontinents eintauchen möchte, der sollte sich nach Sierra Leone aufmachen. Das Land in Westafrika ist touristisch noch kaum erschlossen, wartet jedoch mit einer Fülle an Top Secret Geheimtipps auf.
Auf Turtle Island taucht man mit exotischen Meeresbewohnern, in der Hauptstadt Freetown dagegen wartet das Nationalmuseum auf Kulturinteressierte.
Im Sakanbiarwa-Naturschutzgebiet positioniert sich Sierra Leone als Heimat unzähliger Orchideenarten und entführt außerdem in die immergrüne Welt des Regenwalds.
Afrikas schönste Badestellen sollen sich an der Atlantikküste unweit Freetowns befinden. Denn dort verhelfen Palmenhaine, schneeweiße Strände und der gleichzeitige Genuss einer einheimischen Kaffee-Rarität dem Aufenthalt im wild-romantischen Westafrika zur Unvergesslichkeit.
Mehr über Sierra Leone, Freetown und Turtle Island in Westafrika

Soviel also zu den vier Top Secret Geheimtipps afrikanischer Urlaubsimpressionen für eine Reise auf diesen Kontinent. Doch diese kurze Auflistung erhebt keinerlei Anspruch auf Vollzähligkeit, denn in einem Land von derartig gewaltigen Ausmaßen wie Afrika es ist, gibt es noch jede Menge anderer Eindrücke zu entdecken.

Im Folgenden noch meine Empfehlungen zu den afrikanischen Urlaubsimpressionen

Außerdem: Allgemeine Empfehlungen für deine Reisen

Bitte klicke jetzt auf die folgenden Buttons und bewerte den Beitrag “Top Secret Geheimtipps – afrikanische Urlaubsimpressionen” mit 1 – 5 Sternen.

Kusch am Nil, Napata und die Pyramiden von Meroe

Bild zu Kusch am Nil, Napata und die Pyramiden von Meroe - Afrikanische Urlaubsimpressionen Nr. 1

Das antike Reich Kusch erstreckte sich vormals im Norden des heutigen Sudans (siehe Karte).
Am Nil gelegen, auch die ehemalige Hauptstadt von Kusch, nämlich Napata und ganz in der Nähe die Pyramiden von Meroe.

Das alte Reich am Nil: Kusch

Von der markanten Krümmung des Nils bis an die Grenzen des alten Ägyptens erschufen die Nubier eines der ersten Staatsgebilde der Erde. Sie herrschten über ein rohstoffreiches Land. Doch dieser Umstand führte einerseits zu immerwährenden Auseinandersetzungen der Könige Nubiens mit dem Pharaonenreich der Ägypter. Er sorgte jedoch andererseits für einen kulturellen, wie wirtschaftlichen Austausch. Auf diese Art und Weise sind ihre baulichen Hinterlassenschaften zu erklären, die noch dieser Tage in der Wüste des damaligen Obernubiens bestaunt werden können.
Lebensader des Reichs von Kusch war der längste Fluss der Erde: der Nil. An seinen Ufern gründeten die Nubier ihre beiden Hauptstädte Napata und Meroe. Deren Pyramiden und Ruinen sind ein überaus attraktives Ziel für Reisende. Denn Wüstensand, Hochkultur und der behäbig dahinströmende Fluss machen eine Reise in die Vergangenheit Nubiens nicht nur für archäologisch Interessierte zu einem Highlight auf afrikanischem Boden. Sondern auch Naturliebhaber werden hier voll auf ihre Rechnung kommen.

Die Hauptstadt von Kusch an den Ufern des Nils: Napata

Im Jahre 1450 vor Christus gründete der ägyptische Pharao Thutmosis III. die Stadt Napata. Diese wurde nach kriegerischen Auseinandersetzungen dem Machtbereich der kuschitischen Herrscher einverleibt. Man erhob sie zur Hauptstadt des neuen Reiches und errichtete zwischen den Hängen des Bergs Barkal und den Ufern des Nil Paläste, Tempelanlagen und Pyramiden.
Über allem thront, damals wie heute, der 287 Meter hohe, als heilig verehrte Berg Barkal. Von ihm aus kann man rund um seine Flanken, aber auch auf seinen Felsen antike Bauwerke erblicken. Doch auch über die üppige und sattgrüne Flussoase des Nils sowie auf die Stadt Karima, eine Neugründung Napatas, kann man hier seine Blicke schweifen lassen. Mit dem auf dem Berg gelegenen Tempel des Amun schuf man das religiöse Zentrum des gesamten Reichs von Kusch. Wind und Sandstürme haben der ehemals prächtigen Anlage zugesetzt. Dennoch gehören die vier sitzenden Widderstatuen vor ihrem Eingang zu den am besten erhaltenden Exponaten. Deutlich zeichnen sich auch die Grabpyramiden ab, die rund um den Berg als Totenstadt (Nekropole) errichtet wurden. In ihr fanden unzählige Generationen von Herrschern ihre letzte Ruhe.

Gut fünf Kilometer von der Kultstätte entfernt liegt mit Sanam die Wohnstadt von Napata. Bei den Ausgrabungen fand man Bewässerungssysteme und Sammelgruben. Dies verweist auf die hoch entwickelte Kultur der Nubier.

 

 

Das neue Zentrum im Reich von Kusch: Meroe

Doch im 3. Jahrhundert vor Christus verlagerte sich der Machteinfluss der Städte im Reich Kusch. Demzufolge wurde Meroe für 700 Jahre zum Zentrum des Landes.

Auf der anderen Uferseite des Nils, unweit der Stadt Schandi, laden die unzähligen kleinen und großen Pyramiden sowie die Überreste mächtiger Tempel und Paläste, Reisende zum Staunen ein. Auch heute noch deutlich ersichtlich ist die Aufteilung der Stadt: in einen königlichen Bezirk, den Tempelkomplex des Amun sowie der Wohnstadt der einfachen Bewohner.

Vor den Toren Meroes liegen die drei Nekropolen. Eines der auffälligsten Bauwerke innerhalb der Totenstädte ist die Pyramide der Königin Amanitore. Als mächtigste Frau der Welt regierte sie vor mehr als 2000 Jahren das Reich von Kusch. Die Pyramiden von Meroe sind nicht so riesig wie Reisende dies aus Ägypten gewohnt sind. Doch sie weisen eine immense Vielfältigkeit in puncto Gestaltung und Bauweise auf.

Alles in allem zählt das alte Reich Kusch am Nil mit seiner ehemaligen Hauptstadt Napata und mit den Pyramiden von Meroe zu den afrikanischen Urlaubsimpressionen. Demzufolge sind diese Orte in jedem Fall eine Reise wert.

Foto-Quelle: Axel Otto Seedorff / Foter.com / CC BY-NC-SA

Empfehlungen zu “Kusch am Nil, Napata und die Pyramiden von Meroe”

Allgemeine Empfehlungen für deine Reisen

Bitte klicke jetzt auf die unten angeführten Buttons und bewerte den Beitrag “Kusch am Nil, Napata und die Pyramiden von Meroe” mit 1 – 5 Sternen.