Uganda (Viktoriasee) – keine Plantagen im Wald der Insel Buvuma

Bild zu Uganda (Viktoriasee) – keine Plantagen im Wald der Insel Buvuma (Petition)

Die Regierung von Uganda vergibt auf der Insel Buvuma im Viktoriasee Land an Investoren. Denn dort sollen 10.000 Hektar Wald für Palmöl-Plantagen vernichtet werden. Naturgemäß wehren sich die Einwohner, denn sie wollen die Natur und ihre Lebensgrundlage schützen. Unterstütze daher auch du diesen Widerstand und unterschreibe die folgende Petition.

Ugandas Umweltschützer sind alarmiert!

Denn im Viktoriasee in Uganda liegt die Insel Buvuma. Und dort wollen Investoren auf einer Fläche von 10.000 Hektar (zum Vergleich: das Fürstentum Liechtenstein hat eine Fläche von etwa 16.000 Hektar) Palmöl-Plantagen anlegen. Daher sind Ugandas Umweltschützer alarmiert und warnen vor dem Verlust von Biodiversität und dem Aussterben von Arten.
Dazu meint die Umweltschützerin Joan Akiiza von der National Association of Professional Environmentalists (NAPE): “Tiere, wie beispielsweise Stummelaffen, könnten ausgerottet werden, wenn mit der Vernichtung des Waldes deren Lebensraum zerstört wird, denn auch viele Vogelarten seien bereits verschwunden.”

Die Inseln im Viktoriasee brauchen unsere Unterstützung!

Tausende Menschen am Ufer des Viktoriasees in Uganda wissen bereits, dass Palmöl Leben zerstört, denn bereits vor knapp 15 Jahren entdeckten Palmöl-Firmen diese Region.
So wurden auf der Insel Bugala schon 8.500 Hektar Wald vernichtet und viele Familien durch Plantagen in Armut gestürzt. “Den Menschen wurde ihr Land geraubt, Wälder wurden kahl geschlagen, um Ölpalmen zu pflanzen; dies hat zu massiven Umweltzerstörungen der wertvollen Insel geführt”, sagt die bereits vorhin erwähnte Joan Akiiza.
 

Und jetzt greift die Palmöl-Wirtschaft nach der Insel Buvuma!

Logischerweise befürchten nun die Bewohner der Insel Buvuma, dass auch ihnen das Land geraubt wird und ihre Menschenrechte verletzt werden. “Durch Landraub und Monokulturen wird unsere Landwirtschaft geschädigt und unsere Nahrungsmittelversorgung gefährdet”, schreiben sie in einem Brief an die Parlamentspräsidentin Rebecca Alitwala Kadaga.

Petition: keine Plantagen im Wald der Insel Buvuma!

Die Menschen auf den Inseln im Viktoriasee brauchen unsere Unterstützung! Deswegen fordere die Regierung in Uganda jetzt auf, die bedrohten Wälder der Insel Buvuma zu schützen sowie die weitere Abholzung auf Bugala zu verhindern.
Jetzt die Petition unterzeichnen!

Textquelle: Rettet den Regenwald e.V.

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Uganda: Keine Teeplantagen beim Gorilla-Nationalpark! (Petition)

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Ugandas Biwindi Gorilla-Nationalpark ist gefährdet!

In Uganda leben im Bwindi Nationalpark 400 der letzten Berg-Gorillas der Erde. Ausgerechnet das Waldgebiet, das dem Park als Puffer dient, soll jetzt für Teeplantagen abgeholzt werden. Umweltschützer fürchten, dass die Vernichtung des Kafuga Forest die Gorillas gefährdet.

Die Teepflanzer bereiten sich schon darauf vor, im Kafuga Forest Bäume zu fällen. “Manche kaufen bereits Äxte und Buschmesser”, sagt Robert Tumwesigye Baganda. Mit der Regenzeit im März könnte das große Roden beginnen, warnt der Leiter der Organisation Pro-biodiversity Conservationists in Uganda (PROBICOU).

Das 250 Hektar große Waldgebiet ist ein wahres Paradies, in dem 200 Baumarten sprießen, einige davon gedeihen weltweit nur hier. Es beherbergt hunderte Spezies von Vögeln, Schmetterlingen, kleinen Nagern und sogar Schimpansen. Der Kafuga Forest ist eine wertvolle ökologische Insel, umgeben von Teeplantagen und den Feldern von Kleinbauern, die dort Subsistenzwirtschaft betreiben. Viele Einheimische ernten Früchte im Wald, sie schlagen dort in kleinem Ausmaß Feuerholz und finden viele Pflanzen, mit denen sie Krankheiten kurieren.
 

Das letzte Rückzugsgebiet der Berg-Gorillas

Einst gehörte der Kafuga Forest sogar zum Bwindi Impenetrable Forest National Park, einem der letzten Rückzugsräume von Berg-Gorillas. Heute wirkt er wie ein Puffer, der Menschen vom Lebensraum der Gorillas fernhält. Umweltschützer warnen deshalb, dass die Vernichtung des Kafuga Forest auch die Primaten bedroht. Nach der Rodung könnten Menschen in den Bwindi Nationalpark eindringen, um dort Früchte, Holz und Medizin zu holen.

Robert Tumwesigye Bagandas Organisation PROBICOU war gerade im Begriff, 30.000 Setzlinge von heimischen Bäumen in und um den Kafuga Forest zu pflanzen. Die Pflanzaktion sollte Schäden aus den vergangenen Jahren beheben. “Das sollte die Zukunft des Waldes – auch für die Menschen – sichern”, erklärt er.

Stattdessen steht der Kafuga Forest vor dem Aus.

Petition: Keine Teeplantagen beim Gorilla-Nationalpark in Uganda!

Handle auch du jetzt, unterzeichne die Petition und fordere somit den Umweltminister von Uganda und die örtlichen Behörden auf, den Kafuga Forest zu schützen. Das Überleben der Gorillas darf nicht für Teeplantagen aufs Spiel gesetzt werden.

Jetzt die Petition unterzeichnen!

Start der Aktion: 22. 1. 2016
Textquelle: regenwald.org

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Uganda – eine Reise mit dem Fahrrad durch Afrika

Bild zu Uganda - eine Reise mit dem Fahrrad durch Afrika

Uganda ist einer von 54 Staaten in Afrika.
Doch um einen besseren Einblick in diese Reise mit dem Fahrrad zu erhalten, hier ein paar Daten:

  • Größe: Uganda ist mit 241.500 km² und 35 Millionen Einwohner für den afrikanischen Kontinent ein sehr kleines Land (etwa 3-mal so groß wie Österreich).
  • Lage: Uganda liegt etwa in der Mitte und im Osten von Afrika (siehe Karte) und wird in der südlichen Hälfte vom Äquator durchschnitten.
  • Staatsform: Präsidialrepublik, der Präsident wird alle 5 Jahre vom Volk direkt gewählt.
  • Religion: Jeweils 40 % Katholiken und Protestanten, 12 % Muslime, Rest Naturreligionen.
  • Wirtschaft: Export von Kaffee, Tee, Gold und Tabak. Im Land gibt’s ganzjährig Gemüse, Obst, Baumwolle und Blumen. Aufgrund vieler Seen natürlich auch Fisch.

Durch Uganda mit dem Fahrrad – der Beginn der Reise

Nach wenig Schlaf während der gesamten Flug-Reise geht’s am 3. Jänner 2014 los. Am Morgen dieses Tages verlassen 5 für afrikanische Verhältnisse sehr seltsam gekleidete Radfahrer den Flughafen in Entebbe (dieser liegt direkt am Viktoria See) in süd-westliche Richtung. Als Gefolge dient ein weißer Toyota Bus, bestückt mit Gepäck, viel Trinkwasser, Werkzeug und – vermutlich außer dem Trinkwasser das Wichtigste: jede Menge an Fahrrad-Ersatzteilen.
Doch wer sind diese verwegenen Afrika-Reisenden? –
Es handelt sich dabei um 6 Männer aus Niederösterreich im Alter zwischen 52 und 60 Jahren, die im Jänner 2014 vier Wochen unterwegs sein sollten. Davon 5 auf ihren Mountain-Bikes und 1 begnadeter Geländefahrer mit einem gemieteten Toyota Hiace Allrad-Bus.

Der erste Tag und die erste Nacht in Afrika

Am ersten Tag werden 80 km mit dem Rad zurückgelegt, teilweise bei Regen, die ersten physischen und psychischen Grenzbereiche werden bereits erspürt. Und schließlich am Ende dieses ersten Tages stellt sich so manch Einer aus der Gruppe die Frage: “Wie soll ich das bitte 4 Wochen lang aushalten?”

Uganda hautnah

Das erste Quartier im kleinen Ort Mpigi ist mehr als rustikal. Nämlich ein 2-Bett-Zimmer im Hinterhof, als Bad ein etwa 1,5 x 3 m großer Raum mit Betonboden, ein Loch in der Ecke als Abfluss, ein schmutziger gelber 20-Liter Kanister mit Wasser und eine braune Plastik-Schüssel.
Im Innenhof ein Gemeinschaftsloch mit extremen Gestank als WC gekennzeichnet; eine Atmung durch die Nase in diesem Bereich ist ohne Erbrechen unmöglich.

Abseits der Hauptverkehrsrouten wird in sehr hügeligem Gelände auf teilweise engen rot-sandigen Straßen gefahren. Speziell in der 1. Woche ist die Gruppe beinah jeden Tag in einer nicht dem Plan entsprechenden Richtung unterwegs. Denn keine verständlichen Wegweiser säumen die Straßenränder.
Obwohl in Uganda “Englisch” die offizielle Amtssprache ist, hat in diesen Dörfern ein Großteil der Einwohner keine Ahnung davon. Demgemäß ist es oft nicht möglich, eine entsprechende Auskunft über das nächste Ziel der Reise zu erhalten.
Jedoch: Die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Einheimischen ist beeindruckend. Es wird immer gelacht und die Bevölkerung, speziell die Kinder, wirken glücklich und zufrieden.
Wo immer die 6 Abenteurer auftauchen, sind sie eine Attraktion; Erwachsene und Kinder laufen aus ihren Hütten, schreien und winken und Standards wie “Muzungu`s, jamboo!” – “Hello, how are you Muzungu?” (Muzungu = Weißer) sollten in diesen 4 Wochen ständiger Begleiter werden.

Bild zu Reise mit dem Fahrrad durch Afrika - Uganda hautnah
Afrika-Reise mit dem Fahrrad – Uganda hautnah

 

Afrikanisches Treiben in größeren Orten Ugandas

In den größeren Orten findet typisches afrikanisches Treiben im Bereich der staubigen Straße statt. Hier gehen bzw. laufen jede Menge Leute aller Altersklassen, andere fahren mit dem Rad oder Moped. Dabei werden Bananen, Tische, Stühle, Betten, Matratzen, riesige Müllsäcke mit Aludosen und sogar Holzpfosten mit diesen Fahrzeugen transportiert.
Die Mopeds befördern zwischen 3 und 5 Personen, es fahren schrottreife PKWs und Klein-LKWs, dazwischen laufen Hühner und vereinzelt auch Kühe auf der Straße umher.
Es wird gekocht, gegrillt, gebacken, gehupt, geschrien. Und von der am meisten zerrissenen und dreckigsten Hose bis zum schönsten bunten Kleid, von barfuß bis zu Stöckelschuhen ist alles zu sehen. Außerdem dröhnen Werbung und Musik aus großen Lautsprechern, insgesamt also ein lautes aber doch interessantes Chaos.

Afrika-Reise – durch Uganda mit dem Fahrrad: die 1. Woche

In den nächsten 7 Tagen sollte dieser Tross knapp 900 km zurücklegen und dabei bis zum südwestlichsten Punkt von Uganda, der Stadt Kisoro vordringen. Als Folge der englischen Kolonialzeit wird dort selbstverständlich auf der linken Fahrbahnseite gefahren.

Bild zu Uganda - Reise mit dem Fahrrad durch Afrika (Woche 1)
1. Woche der Afrika-Reise mit dem Fahrrad durch Uganda

 

In dieser ersten Woche wird durch wunderschöne grüne hügelige Landschaften, Sand und Schotter-Pisten, aber auch auf asphaltierten Hauptverbindungen geradelt. Bei der Überquerung des Äquators begibt sich die Gruppe auf den südlichen Teil der Erdkugel.

Bild zu Reise mit dem Fahrrad durch Uganda - der Äquator
Afrika-Reise mit dem Fahrrad durch Uganda – der Äquator

 

Es wird in großen Städten wie Masaka (68.000 Einwohner) und Mbarara (70.000 Einwohner) genächtigt. Dort lässt die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Einheimischen schon etwas nach. Außerdem ist beim Filmen und Fotografieren entsprechende Vorsicht geboten. Danach werden bei völliger Erschöpfung Spagetti Bolognese im Luxushotel in Masaka als die besten des Lebens empfunden und die Tage werden mit viel Malaria Vorsorge (Gin-Tonic) abgeschlossen.

Die mittelgroße Ortschaft Kyotera wird unbeabsichtigt erreicht, und nach dem irrtümlichen Abdriften in südliche Richtung, befindet sich die Gruppe bereits nahe der Grenze zu Tansania (siehe Karte).

Der Ausklang des Abends

Das Abendessen wird in einem Dorfwirtshaus eingenommen, wo hinter einem Vorhang auf dem Fußboden gekocht wird. Dieses schmeckt ganz gut, vor allem ist es sehr typisch: Chicken, Beef oder Fisch im Suppen-Saft, dazu viel Matoke (Kochbananen), Maniokwurzel, Reis, Bohnen oder eine Art Maroni-Brei. Doch Fleisch ist nach 4 Bestellungen aus – “Is over!” Auch das sollten die 6 Abenteurer in der folgenden Zeit noch öfter zu hören bekommen.

Nach dem Abendessen wird durch einen riesigen Markt spaziert. Dort gibt es begonnen mit Fleisch, über Gemüse, Obst, Werkzeug, Ersatzteile jeglicher Art, Geschirr, Blech, Müll und Schrott alles. Und das in einem schmutzigen und staubigen Ausmaß, welches für manch einen der 6 bis dato nicht vorstellbar gewesen war. Hier fühlt sich die Gruppe als Fremdkörper und gefühlsmäßig nicht wirklich erwünscht. Deswegen erscheint es ratsamer, Fotoapparat und Videokamera im Rucksack zu belassen.

 

 

Afrika-Reise – durch Uganda mit dem Fahrrad: die 2. Woche

In der Zeit vom 13. bis 21. Jänner ist die Gruppe auf einer Strecke von etwa 800 km unterwegs.
Kisoro, das südwestlichste Ziel dieser Reise mit dem Fahrrad ist erreicht. Auf einer Seehöhe von 2.000 m befindet sich der Ausgangspunkt für Gorilla-Tracking im Mgahinga-Gorilla-Nationalpark (hier erheben sich auch die 3 Virunga Vulkane, einer davon über 4.000 m Seehöhe).
Für USD 40,- pro Nacht wird im berühmten Travellers Rest Hotel genächtigt (Ernest Hemingway und Dian Fossey waren vorher schon da). Der Gorilla-Trip um USD 600,- pro Person wird nicht in Anspruch genommen.
Ab Kisoro geht’s wieder Richtung Norden mit dem Ziel Murchinson Falls Nationalpark und der Stadt Masindi, welche unmittelbar vor dem Park liegt.

Afrika-Reise – durch Uganda mit dem Fahrrad: die weiteren Tage

Die Berge werden verlassen, die Savanne tut sich auf und es wird auf einer endlos scheinenden Geraden den Queen Elisabeth Nationalpark (1.978 km²) entlang geradelt. Der Park wird über den Kazinga-Kanal (verbindet 2 Seen, Lake Edward mit Lake George) durchquert. Dort wird am nächsten Tag eine 2-stündige Bootsfahrt gemacht. Hierbei können Flusspferde, Elefanten, Kaffernbüffel, Antilopen, Hyänen, große Nil-Krokodile und viele Vogelarten aus nächster Nähe beobachtet werden.
Weiter geht’s entlang dem an der Grenze zum Kongo liegenden Ruwenzori Gebirge (höchste Bergspitze Mt. Stanley; mit 5.109 m die dritthöchste Erhebung Afrikas) zur relativ modernen Stadt Fort Portal. Die Stadt wird besichtigt, die Haare werden geschnitten, eine Rasur wird verpasst und in einer tollen Pizzeria wird gespeist.

Abseits der Hauptverkehrsträger geht’s weiter durch hügelige und grüne Landschaften. Kontakte mit Einheimischen in kleinen Dörfern werden geknüpft, um am 5.347 km² großen Albert-See entlang und durch Zuckerrohrplantagen schließlich bis Masindi zu gelangen.

Eindrücke vom größte Schutzgebiet Ugandas, dem Murchinson Falls Nationalpark

Da zum wiederholten Mal die geplante Route nicht erwischt wird, wird von Masindi (29.000 Einwohner) über die nördliche Seite in den Murchinson Falls Nationalpark eingefahren (Wangkwar Gate, wegen instabiler Lage in Nord-Uganda nicht zu empfehlen). Dieser Nationalpark ist mit 3.877 km² das größte Schutzgebiet Ugandas. Der durchfließende Viktoria-Nil teilt den Park in 2 Hälften, welche sich auch in ihrer Vegetation unterscheiden: im Norden herrscht eine Gras-Savanne, der südliche Teil besteht hauptsächlich aus Trockenwald.
Da Radfahren im Park angeblich zu gefährlich und verboten ist, werden die 5 Mountain-Bikes aufs Dach montiert. Vom Auto aus werden Elefanten und Giraffen aus nächster Nähe beobachtet. In einiger Entfernung auch Kaffernbüffel, Wasser- und Buschböcke, Antilopen, Warzenschweine und verschiedenste Affenarten. Die ebenfalls im Park lebenden Löwen und Leoparden lassen sich leider nicht sehen.

Bild zu Reise mit dem Fahrrad durch Uganda - Boots-Reise
Afrika-Reise mit dem Fahrrad in Uganda – die Boots-Reise

 

Bei einer mehrstündigen Bootsfahrt auf dem Viktoria-Nil zur Hauptattraktion, den namensgebenden Murchinson Wasserfällen, werden wieder jede Menge Säugetiere und Vögel beobachtet. Im Camp am Abend gibt’s Bacon-Brandy Chicken with Mash, einige Biere und die bereits erwähnte Malaria Vorsorge.

Afrika-Reise – durch Uganda mit dem Fahrrad: der Ausklang

Am 25.01. wird der Murchinson Falls Nationalpark unter massiver Begleitung von Tsetse-Fliegen (Auslöser der Schlafkrankheit) in südliche Richtung verlassen, um am Abend des 28.01. den Heimflug anzutreten.
Wieder wird durch bereits vertraut wirkende grüne Landschaften sowie abwechselnd auf Sand- und auch befestigten Straßen durch kleine Dörfer und auch etwas größere Ortschaften und Städte geradelt, bis schließlich der Flughafen erreicht wird.
Die zum Glück nicht benötigten Medikamente (Antibiotika, Tabletten, Einwegspritzen, Nadeln und Zwirn, jede Menge Sprays und Erste Hilfe Material) werden einer kleinen medizinischen Station übergeben. Dessen Arzt ist dafür sehr dankbar.

Zusammenfassung der Reise mit dem Fahrrad durch Uganda

  • Dauer der Reise: 4 Wochen
  • Reise-Monat: Jänner 2014
  • Teilnehmer an der Reise: 6 Männer aus Niederösterreich im Alter zwischen 52 und 60
  • zurückgelegte Kilometer: mehr als 2.200
  • überwundene Höhenmeter: ca. 23.000
  • durchschnittliche Reise-Temperatur: 30 – 40° Celsius
  • Staub und Dreck: viel! (Wie am Foto unten unschwer erkennbar.)
  • Fazit: Als Abenteuerurlaub ein tolles Erlebnis mit Kontakten zu Einheimischen und Eindrücken von Bereichen des Landes, welche im Zuge einer Pauschalreise nicht möglich gewesen wären!
    Und manch einer hat sich während dieser Tage durch das Erreichen einiger Grenzbereiche auch selbst besser kennengelernt.

Bild zu Afrika-Reise - mit dem Fahrrad durch Uganda
Viel Dreck bei der Reise mit dem Fahrrad durch Uganda

 

Abschließend: Das “Warum” und die “Gefährlichkeit” einer derartigen Rad-Reise

Angesichts des Fotos oben, stellt sich vermutlich nun so manch einer meiner Leser eine, oder auch die beiden der folgenden Fragen:

  • Warum tut Mann sich das an?
  • Wie gefährlich ist so eine Reise mit dem Fahrrad durch Uganda?
  • Zu “Warum?”: Warum Mann mit dem Fahrrad durch Uganda fährt, obwohl man mit dem Auto reisen könnte, trifft in unseren Breitengraden bei aktiven Freizeitsportlern und zugleich reise-freudigen Personen vereinzelt auf Verständnis.
    Den fragenden Einheimischen in Uganda konnte dies trotz zahlreicher intensiver Versuche nicht wirklich verständlich gemacht werden, denn Kopfschütteln und amüsiertes Lächeln blieb am Ende immer bestehen.
  • Als das gefährlichste an einer derartigen Reise erscheint ein eventueller Sturz mit dem Fahrrad und eine daraus resultierende unverzüglich notwendige ärztliche Behandlung vor Ort. Diese ist im außerstädtischen Bereich nicht vorhanden und wird in öffentlichen Krankenhäusern als generell gefährlich bezeichnet.
    Sonstige, Ländern typische Problembereiche (der gesamte Norden Ugandas, Großstädte zur Nachtzeit und dgl.) wurden bei dieser Reise verantwortungsbewusst gemieden.

Im Folgenden noch meine Empfehlungen zu Uganda im Osten von Afrika:

Außerdem: Allgemeine Empfehlungen für deine Reisen

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Afrika Karte – afrikanische Staaten

Bild zu Afrika Karte - afrikanische Staaten (Landkarte Afrika)

Die Afrika Karte, mit allen afrikanischen Staaten soll dir helfen, solltest du dich in Afrika noch nicht so zurecht finden, den bzw. die Staaten deiner Wahl im riesigen Kontinent Afrika näher zu betrachten.

Afrika Karte – afrikanische Staaten

Um die Afrika Karte in voller Größe zu erhalten, klicke den folgenden Link:
Landkarte Afrika

Hier die 54 Staaten von Afrika in alphabetischer Reihenfolge mit ihren Hauptstädten:

Ägypten (Kairo), Algerien (Algier), Angola (Luanda), Äquatorialguinea (Malabo), Äthiopien (Addis Abeba), Benin (Porto Novo), Botswana (Gaborone), Burkina Faso (Ouagadougou), Burundi (Bujumbura), Dschibuti (Dschibuti), Elfenbeinküste (Yamoussoukro), Eritrea (Asmara), Gabun (Libreville), Gambia (Banjul), Ghana (Accra), Guinea (Conakry), Guinea-Bissau (Bissau), Kamerun (Yaoundé), Kap Verde (Praia), Kenia (Nairobi), Komoren (Moroni), Kongo (Demokratische Republik (ehem. Zaire); Kinshasa), Kongo (Republik; Brazaville), Lesotho (Maseru), Liberia (Monrovia), Libyen (Tripolis), Madagaskar (Antananarivo), Malawi (Lilongwe), Mali (Bamako), Marokko (Rabat), Mauretanien (Nouakchott), Mauritius (Port Louis), Mosambik (Maputo), Namibia (Windhoek), Niger (Niamey), Nigeria (Abuja), Ruanda (Kigali), Sambia (Lusaka), São Tomé & Príncipe (São Tomé), Senegal (Dakar), Seychellen (Victoria), Sierra Leone (Freetown), Simbabwe (Harare), Somalia (Mogadischu), Südafrika (Pretoria), Sudan (Khartum), Südsudan (Juba), Swasiland (Mbabane), Tansania (Dodoma), Togo (Lomé), Tschad (N’Djamena), Tunesien (Tunis), Uganda (Kampala), Zentrikanische Republik (Bangui).

Benötigst du etwas aus dem Folgenden für Afrika oder andere Länder?

  • Landkarten
  • Satelliten Aufnahmen
  • 3D Reliefkarten
  • Antikkarten
  • Astro Poster
  • Globen
  • Postleitzahlen Karten
  • Tauchkarten
  • Pinnwand Karten
  • iPhone und iPad Karten zum Download
  • Schmetterlingsposter
  • Geo Kinderwelt
  • u. v. a. m.

Dann darf ich dir interkart.de empfehlen und dich an diesen Anbieter verweisen.
 

Hier noch meine Empfehlungen für deine Afrika Reise:

Allgemeine Empfehlungen für deine Reisen:

Abschließender Hinweis (ohne Gewähr): Die Afrika Karte (mit den einzelnen afrikanischen Staaten) ganz oben ist eine PUBLIC DOMAIN Datei. Dies bedeutet, dass diese Karte ohne Zustimmung weiter verwendet werden darf.
Den Originaltext bezüglich Copyright findest du unter diesem Link.

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