Kongo Virunga und Salonga Nationalpark – kein Primaten-Blut für Erdöl!

Kongo Virunga und Salonga Nationalpark - kein Primaten-Blut für Erdöl (Petition)!

In der Demokratischen Republik Kongo (siehe Karte) soll sowohl im Virunga, als auch im Salonga Nationalpark Erdöl abgebaut werden. Doch dies bedroht die letzten dort lebenden Primaten, einerseits Gorillas und andererseits Bonobos.
Daher: Unterzeichne auch du diese Petition: kein Primaten-Blut für Erdöl!

Kongo – der Virunga und Salonga Nationalpark

Der Virunga Nationalpark gehört zu den berühmtesten Schutzgebieten weltweit. Denn dort leben einige der letzten Berggorillas. Diese werden streng bewacht von Rangern, die zum Schutz dieser Tiere ihr Leben riskieren.
Der Salonga Nationalpark ist ein zentraler Lebensraum für Bonobos. Dies sind Primaten, die deutlich kleiner als Schimpansen sind. Und 40 Prozent der Weltpopulation dieser Menschenaffen leben dort.

Demnach ist also nicht weiter verwunderlich, dass die UNESCO diese Nationalparks im Jahr 1979 und 1984 zum Welterbe erklärt hat.

Primaten-Blut soll für Erdöl fließen

Doch nun will die Regierung von Präsident Kabila Teilen der Gebiete den Status als Nationalpark entziehen, weil dieser die wirtschaftliche Ausbeutung und damit Rodungen blockiert. Die Regierung vertritt die Meinung, das Land habe das Recht, die Bodenschätze überall abzubauen, und das auch in Schutzgebieten. Demzufolge, wird der Plan umgesetzt, ist in Zukunft dieser höchste Schutzstatus eines Nationalparks nichts mehr wert.

Im Zentrum der Debatte steht die Ausbeutung von Erdöl. Insgesamt sollen nahezu 4.500 Quadratkilometer für die Exploration freigegeben werden, Bloomberg zufolge sogar 16.700 Quadratkilometer. Die ökologischen Gefahren sind alarmierend, denn für die Suche und Gewinnung von Erdöl:

  • wird der Lebensraum von Bonobos, Gorillas und zahlreichen anderen Arten zerstört
  • wird für den Schutz des Klimas wichtiger Wald vernichtet
  • werden Nistplätze von Zugvögeln gefährdet
  • droht die Verschmutzung der Flusssysteme Kongo und Nil.

Petition: kein Primaten-Blut für Erdöl!

“Die Nationalparks Salonga und Virunga spielen eine entscheidende Rolle für das Überleben von Bonobos und Gorillas.
Sie dürfen nicht angetastet werden.”
Die Petition richtet sich an

  • den Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo Joseph Kabila sowie
  • den Premierminister Bruno Tshibala Nzenze

Jetzt die Petition unterzeichnen!

Text-Quelle: Rettet den Regenwald e.V.

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Kongo – keine Unterstützung zur Abholzung des Regenwaldes (Petition)

Bild zu Kongo - keine Unterstützung zur Abholzung des Regenwaldes (Petition)

Im Kongo (siehe Karte Afrika) laufen Untersuchungen der norwegischen Regierung, um dort den industriellen Holzeinschlag des Regenwaldes zu finanzieren. 20 Millionen Hektar Regenwald sollen dort an die Holzindustrie vergeben werden. Das Geschäft mit Tropenhölzern zerstört die Lebensgrundlagen von Mensch und Tier – und heizt den Klimawandel an.
Daher: Unterzeichne auch du diese Petition an die norwegische Regierung, keine Unterstützung zur Abholzung des Regenwaldes im Kongo zu gewähren!

Kongo – die geplante Abholzung des Regenwaldes

Beim Kongobecken in Zentralafrika handelt es sich um das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde. Die Urwälder beherbergen eine ungeheure Artenvielfalt, darunter Schimpansen, Bonobos und Waldelefanten. Außerdem ist es die Heimat von Millionen Menschen und nicht zuletzt speichert es gigantische Mengen an Kohlenstoff.

Doch nicht nur die Bäume speichern riesige Mengen Kohlenstoff, auch die Böden: Weite Teile der geplanten Konzessionen stehen auf dicken Torfschichten. Diese enthalten im Durchschnitt fast 2.200 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar. Bis zu 10 Milliarden Tonnen CO2 könnten durch den Holzeinschlag freigesetzt werden, hat die britische Umweltorganisation Rainforest Foundation (RFUK) berechnet. Das entspricht dem CO2-Ausstoß Norwegens über 200 Jahre.

20 Millionen Hektar Regenwald sollen im Kongo abgeholzt werden!

Doch man glaubt es kaum: Im Rahmen ihrer Klimaschutzpolitik plant die norwegische Regierung, die Abholzung des Regenwaldes in der Demokratischen Republik Kongo zu finanzieren. Die Tropenholzindustrie soll 20 Millionen Hektar Urwald als Konzessionen für den Holzeinschlag erhalten. Dieser Bereich entspricht mehr als doppelten Fläche von Portugal!

Der Direktor der RFUK, Simon Counsell, erklärt dazu: “Die norwegische Regierung gefährdet weltweit bedeutende Kohlenstoffspeicher mit ihrer fehlgeleiteten Unterstützung der sogenannten nachhaltigen Waldbewirtschaftung im Kongo. Anstatt den großflächigen Holzeinschlag zu fördern, sollte Norwegen mit der Regierung des Kongo daran arbeiten, die Holzkonzessionen zu schließen und an den Staat zurückzugeben, so wie es die Gesetze verlangen.”

Petition: keine Unterstützung zur Abholzung des Regenwaldes im Kongo!

Die Petition richtet sich an die norwegische Premierministerin mit folgenden Ersuchen:

  • Sicher zu stellen, dass die Regierung von Norwegen kein Projekt unterstützt bzw. finanziert, das den Holzeinschlag im Kongo fördert.
  • Außerdem, folgenden Auftrag an den norwegischen Minister für Klima und Umwelt zu erteilen: Programme zu entwickeln, die die Regierung des Kongo dabei unterstützen, die bereits auf fünf Millionen Hektar bestehenden Holzkonzessionen zu stornieren. Denn diese bestehen unrechtmäßig und verursachen den Wäldern schwere Schäden.

Unterstütze jetzt auch du die Petition des Vereins Rettet den Regenwald .
Jetzt die Petition unterzeichnen!

Textquelle: Rettet den Regenwald e.V.

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Afrika – Virunga Nationalpark: Gorillas brauchen Hilfe (Petition)

Bild zu Afrika - Virunga Nationalpark: Gorillas brauchen Hilfe (Petition)

Die Suche nach Erdöl bringt die Gorillas in Gefahr

In Afrika, im Osten der Demokratischen Republik Kongo, an der Grenze zu Ruanda und Uganda liegt der Virunga Nationalpark. Es handelt sich dabei um ein etwa 790.000 Hektar großes Areal, in dem eine einzigartige Population von Berg-Gorillas lebt. Diese Gorillas sind nun in großer Gefahr und brauchen auch deine Hilfe.

“Wir entdecken die Möglichkeiten.” Mit diesem zynischen Slogan preist der britische Konzern SOCO sein Projekt an, um nun in diesem Teil von Afrika, dem Nationalpark Virunga und der Heimat der Berg-Gorillas, nach Erdöl zu suchen. Internationale Kritik stößt dabei auf taube Ohren.
Auf seiner Internetseite verharmlost das Unternehmen die Gefahren durch die Erschließung von Erdölquellen in der Republik Kongo. Die Einheimischen sind nach Sicht der SOCO-Manager ein Teil des Problems. Zu den bedeutendsten Bedrohungen zählten nämlich “allgegenwärtige Armut”, gewaltsame Konflikte, Landwirtschaft, Rodungen und der Handel mit dem Fleisch geschützter Arten. Die Firma gibt sich dagegen edel. So habe man im Dorf Nyakakoma zur Freude der Einwohner einen Handymast errichtet.

In einer Beschwerde bei der OECD kreidet der WWF (World Wide Fund For Nature) nun dem Konzern an, dass Sicherheitskräfte eine “Atmosphäre der Angst” erzeugten. Außerdem halte das Unternehmen mögliche Gefahren vor den Bewohnern geheim. Schließlich missachte SOCO den Status des Virunga Nationalparks als UNESCO-Welterbe. Die UN-Organisation selbst hatte bereits zuvor eine Protestnote an die kongolesische Regierung gerichtet. Die OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development = Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) will den Fall nun prüfen, da Unternehmen in den Mitgliedstaaten der Organisation zu hohen Sozial- und Umweltstandards verpflichtet sind.

Virunga Nationalpark – einer der letzten Lebensräume der Gorillas

Der dichte Berg-Regenwald des Virunga Nationalparks ist einer der letzten Lebensräume der vom Aussterben bedrohten Berg-Gorillas. Virunga liegt im Osten des Kongo und ist der älteste Nationalpark Afrikas. Das UNESCO Weltnaturerbe erstreckt sich entlang des Edwardsees.

Im Kampf gegen die Suche nach Erdöl im Virunga Nationalpark ist die Organisation “Rettet den Regenwald” nicht allein. Zahlreiche Gruppen rund um den Globus stemmen sich dagegen. Gemeinsam wollen sie den Park schützen.

 

 

Die Gorillas im Virunga Nationalpark (Afrika) brauchen auch deine Hilfe!

Daher: Handle jetzt! –
Bitte unterzeichne auch du die Petition von Rettet den Regenwald an Ed Story, den Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden (CEO) von SOCO International plc, London, UK und fordere so den Chef von SOCO auf, das Projekt im Nationalpark Virunga zu stoppen.

Start der Aktion: 03. 03. 2014
Fotoquelle: hjallig / Foter / CC BY
Textquelle: regenwald.org

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Afrika Karte – afrikanische Staaten

Bild zu Afrika Karte - afrikanische Staaten (Landkarte Afrika)

Die Afrika Karte, mit allen afrikanischen Staaten soll dir helfen, solltest du dich in Afrika noch nicht so zurecht finden, den bzw. die Staaten deiner Wahl im riesigen Kontinent Afrika näher zu betrachten.

Afrika Karte – afrikanische Staaten

Um die Afrika Karte in voller Größe zu erhalten, klicke den folgenden Link:
Landkarte Afrika

Hier die 54 Staaten von Afrika in alphabetischer Reihenfolge mit ihren Hauptstädten:

Ägypten (Kairo), Algerien (Algier), Angola (Luanda), Äquatorialguinea (Malabo), Äthiopien (Addis Abeba), Benin (Porto Novo), Botswana (Gaborone), Burkina Faso (Ouagadougou), Burundi (Bujumbura), Dschibuti (Dschibuti), Elfenbeinküste (Yamoussoukro), Eritrea (Asmara), Gabun (Libreville), Gambia (Banjul), Ghana (Accra), Guinea (Conakry), Guinea-Bissau (Bissau), Kamerun (Yaoundé), Kap Verde (Praia), Kenia (Nairobi), Komoren (Moroni), Kongo (Demokratische Republik (ehem. Zaire); Kinshasa), Kongo (Republik; Brazaville), Lesotho (Maseru), Liberia (Monrovia), Libyen (Tripolis), Madagaskar (Antananarivo), Malawi (Lilongwe), Mali (Bamako), Marokko (Rabat), Mauretanien (Nouakchott), Mauritius (Port Louis), Mosambik (Maputo), Namibia (Windhoek), Niger (Niamey), Nigeria (Abuja), Ruanda (Kigali), Sambia (Lusaka), São Tomé & Príncipe (São Tomé), Senegal (Dakar), Seychellen (Victoria), Sierra Leone (Freetown), Simbabwe (Harare), Somalia (Mogadischu), Südafrika (Pretoria), Sudan (Khartum), Südsudan (Juba), Swasiland (Mbabane), Tansania (Dodoma), Togo (Lomé), Tschad (N’Djamena), Tunesien (Tunis), Uganda (Kampala), Zentrikanische Republik (Bangui).

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Abschließender Hinweis (ohne Gewähr): Die Afrika Karte (mit den einzelnen afrikanischen Staaten) ganz oben ist eine PUBLIC DOMAIN Datei. Dies bedeutet, dass diese Karte ohne Zustimmung weiter verwendet werden darf.
Den Originaltext bezüglich Copyright findest du unter diesem Link.

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