Indien Reise – Yoga, Ferien, Ashrams und Swamis

Indien Reise - Yoga, Ferien, Ashrams und Swamis
Eine Indien Reise ist es immer voller Erfahrungen. Egal, ob du dort die Kultur kennen lernen oder einfach nur einen Badeurlaub verbringen möchtest. Eventuell auch Yoga und Ferien in verschiedenen Ashrams praktizieren, oder, wie in meinem Fall, die Ausbildung zum Yogalehrer absolvieren möchtest. Das inkludiert, auch die in den Ashrams lebenden Swamis kennen zu lernen.

Indien Reise und Yoga

Indien ist das Ursprungsland von Yoga. Und heute gibt es die weit verbreitete Meinung, dass Yoga eine (neue) Sportart sei. Tatsache ist, dass es sich beim klassischen Yoga um einen spirituellen Weg handelt. Dieser trainiert Körper, Seele und Geist in gleicher Weise. Pickst du dir aus diesen drei beispielsweise nur den Körper heraus, praktizierst du kein Yoga, sondern trainierst bestenfalls deinen Körper.
Swami Vishnu Devananda gründete die Internationalen Sivananda Yoga Vedanta Zentren. Dies, nachdem er von seinem Meister Swami Sivananda in den Westen gesandt wurde, um dort die Lehren von Yoga zu verbreiten.
Außerdem erweckte er die Internationalen Yogalehrer-Ausbildungen zum Leben. Denn auch in Indien wurde Yoga bereits seit Jahrzehnten missverstanden. Somit wollte er das Folgende erreichen: irgendwann sollten seine Schüler aus dem Westen nach Indien zurückkehren, um den Indern wieder die ursprünglichen Ideale von Yoga zu vermitteln.

Yoga und Ferien

Wie bereits eingangs erwähnt, kannst du Yoga und Ferien vor allem in diversen Ashrams praktizieren. Aber auch irgendwo an einem der zahlreichen magischen Strände des Subkontinents. Der Unterschied ist folgender: in einem Ashram (siehe nächster Absatz) verbringst du die meiste Zeit des Tages mit verschiedensten Arten von Yoga. An einem Strand nimmst du meistens nur ein bis zwei Stunden an einem täglichen Kursprogramm teil.

Ashrams und Swamis

Was ist eine Ashram? – Nun, bei einem Ashram handelt es sich um eine Art Kloster. Allerdings sind in Indien diese Klöster meist für alle zugänglich. Dies deswegen, um dort die Ideale des Yoga vermittelt zu bekommen.
Und wer lebt in einem Kloster bzw. wer leitet die Klöster? – Mönche! Diese heißen in Indien Swamis und tragen meist orangefarbene Gewänder. Auch sie unterliegen dem Zölibat, solange sie der jeweiligen Glaubensgemeinschaft zugehören. Sie sind also Yogis, die sich dem Zölibat unterwerfen. Im Gegensatz zu den Yogis, die in keiner klösterlichen Gemeinschaft leben.

Meine Indien Reisen und die Ausbildung zum Yoga-Lehrer

Zuerst verbrachte ich drei Wochen Yoga und Ferien im südlichen Indien im Sivananda Ashram (im Bundesstaat Kerala). Doch danach entschloss ich mich, die Internationale Yogalehrer-Ausbildung über mich ergehen zu lassen.
Wenn du also mehr über meine Aufenthalte in verschiedenen Ashrams mit ihren Swamis erfahren möchtest, dann empfehle ich dir das folgende Buch (klick!):
 

Buch: Yoga lehren ist nicht schwer - ein Yogi zu sein dagegen schon!

 
Weiteres erhältst du Einblick in verschiedene Yogapfade. Und außerdem erfährst du, wie ich vom Berufsoffizier zum Yogalehrer geworden bin.

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Meine Empfehlungen für deine Indien Reise

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Indien und Afrika Reisen – Abenteuer erleben

Bild zu Indien und Afrika Reisen - Abenteuer erleben

Wenn du Indien bzw. Afrika zu bereisen gedenkst, hast du es nicht leicht. Denn die Fülle an faszinierenden Reisezielen, wo du auch jede Menge Abenteuer erleben kannst, ist überwältigend. Demgemäß dürfte eine endgültige Auswahl schwer fallen. Einen Eindruck von Artenvielfalt und kulturellem Facettenreichtum erhältst du sicherlich am ehesten auf einer der zahlreichen Rundreisen. Diese werden sich in den Katalogen der meisten Reiseanbieter unter dem Stichwort “Indien”- (siehe Karte) bzw. “Afrika”- (siehe Karte) Rundreisen finden lassen.

Indien und Afrika Reisen im Kreuzverhör

Bevor du dich jedoch für eine Zielregion entscheidest, solltest du ausreichend Vorarbeit leisten, zumal die klimatischen Verhältnisse nicht mit dem europäischen Pendant vergleichbar sind.
Auch der aktuellen politischen Situation in der ausgesuchten Urlaubsregion solltest du gebührende Aufmerksamkeit schenken. Denn nicht nur in vielen afrikanischen Ländern, sondern auch in zahlreichen Bundesstaaten Indiens kommt es regelmäßig zu Aufständen, Unruhen und Regierungsstürzen.
Möchtest du dich fernab von touristisch gut erschlossenen Pfaden bewegen, solltest du dich seelisch unbedingt auf die in weiten Teilen beider Kontinente vorherrschende große Armut gefasst machen.
Wenn du auf eigene Faust losziehst, ist es außerdem wichtig deine Planung zu intensivieren. Vor allem bei einer Reise durch mehrere afrikanische Länder solltest du die aktuellen Einreisebestimmungen genau überprüfen. Bedeutend ist in diesem Zusammenhang auch, dass in vielen Bundesstaaten Indiens und den Staaten Afrikas das Fordern von Bestechungsgeldern zur Beschleunigung bürokratischer Prozesse als Kavaliersdelikt angesehen wird. Demzufolge wird es von vielen Beamten als selbstverständlich vorausgesetzt. Individualreisende sind von diesen “Untugenden” in der Regel eher betroffen als TeilnehmerInnen einer Gruppenreise.

Indien und Afrika Reisen – Abenteuer, Sandstrände und Kultur

Wenn du dich jedoch von genannten Punkten nicht abschrecken lässt, wirst du auf beiden Kontinenten gewiss mit einzigartigen Natureindrücken und Begegnungen belohnt werden.
Indien wird nachgesagt, dass man es entweder liebt oder hasst. Zählst du zu der ersten Kategorie, so wirst du vermutlich immer wiederkehren. Und daher wirst du dich von den farbenfrohen Menschenmengen, der unbeschreiblichen Mischung aus sakralen Klängen, Autohupen, lautstarken Konversationen und zum Teil undefinierbaren Duftnoten betören lassen. Neben prachtvollen Kunstschätzen und einer bewegten Geschichte hat Indien als Geburtsstätte von Ayurveda, Yoga und Buddhismus sowohl Anhängern natürlicher Heilkünste, als auch spirituell Suchenden einiges zu bieten.
 

 

In Puncto Natur sind beide Kontinente von einer unbeschreiblichen Vielfalt gesegnet.

Mit Afrika verbindet man sicherlich in erster Linie die atemberaubende Tierwelt. Diese gilt es auf einer der abenteuerlichen Safaris zu bewundern. An keinem anderen Ort der Welt bieten sich so viele Gelegenheiten, die hier ansässigen Tier, darunter Zebras, Giraffen und Löwen in freier Wildbahn beobachten zu können.

Doch neben all den ereignisreichen Eindrücken haben beide Kontinente auch paradiesische Sandstrände zu bieten. Diese versprechen gebührende Erholung von all den anderen Abenteuern.

Wenn du bei dieser Beschreibung auf den Geschmack gekommen bist, heißt es nicht zögern. Sondern du solltest dich umgehend unter dem facettenreichen Angebot an Indien und Afrika Reisen umsehen. Denn in beiden Ländern kannst du unzählige Abenteuer erleben.
Einen kleinen Einblick davon soll dir diese Website bieten.

Meine Empfehlungen für deine Indien Reise

Meine Empfehlungen für deine Afrika Reise

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Indien und Afrika Reisen – Eintauchen in andere Welten

Bild zu Indien und Afrika Reisen - Eintauchen in andere Welten

Indien und Afrika Reisen erfreuen sich nicht von ungefähr anhaltender Beliebtheit. Denn im Vergleich zu den klassischen Urlaubsdestinationen locken sie mit einer schier überwältigenden Fülle an Attraktionen.
Endlose Sandstränden für Badefreunde warten hier auf die BesucherInnen. Aber auch kulturelle Vielfalt, Abenteuer, wilde Tiere, mysteriöse Rituale und eindrucksvolle Naturlandschaften.
Abgesehen davon haben sich beide Kontinente trotz des wachsenden Tourismus eine gewisse Ursprünglichkeit bewahrt. Demzufolge steht einem Eintauchen in andere Welten nichts mehr entgegen.

Einblick in den kulturellen und landschaftlichen Facettenreichtum beider Reiseziele erhältst du am ehesten auf einer Rundreise. Entweder durch mehrere indische Bundesstaaten (siehe Karte) oder in afrikanische Länder (siehe Karte). Für welche Reiseform du dich letztendlich auch entscheidest, fest steht, dass beide Destinationen nicht zuletzt durch das pulsierende Lebensgefühl der Einheimischen einen bleibenden Eindruck hinterlassen werden.

Indien – im Reich sagenumwobener Paläste und farbenfroher Feste

Erfahrene Reisende sagen über Indien, dass man es entweder hasst oder liebt. Eine goldene Mitte scheint es auf diesem von Menschen, rauschenden Festen, schillernden Farben und facettenreichen Duftnoten vibrierenden Kontinent nicht zu geben. Und wenn du einmal den Lebensrhythmus der Einheimischen begriffen hast und jeden Widerstand aufgibst, dann erwarten dich einzigartige Erfahrungen und Begegnungen. Indien besticht nicht nur durch eine reiche Kultur und Geschichte. Es gilt auch als Geburtsstätte des Buddhismus, der ayurvedischen Heilkunst sowie des Yoga.
Abgesehen davon locken einzigartige Landschaften wie die majestätischen Berggipfel des Himalaya mit seinen fruchtbaren Tälern, die weite Wüste Rajasthans sowie die endlosen Strände in Goa.
Ein Aufenthalt in Indien lässt sich problemlos mit einem Yoga-Kurs, einer ayurvedischen Behandlung oder einem Meditationsseminar verbinden. Auf diese Weise erhältst du noch tiefere und authentischere Einblicke in die Kultur des Landes.
 

 

Afrika – zwischen Zivilisation und Wildnis

Afrika zählt zu den Kontinenten, welche schon immer unsere Fantasie beflügelt haben: wilde Stammestänze, rhythmisches Trommeln, atemberaubende Tierimpressionen, exotische Speisen und schwarze Magie. Solcherart bilden die Grundlage der Assoziationen, welche viele Menschen mit diesem faszinierenden Kontinent verbinden. Dabei sind es nicht zuletzt die drastischen Gegensätze, die einen Aufenthalt in Afrika so reizvoll machen. Denn neben jeder erdenklichen Art von Luxus in Form von 5-Sterne-Hotels, Wellness-Ressorts und Golfanlagen bietet sich hier auch die Möglichkeit, dein Bedürfnis nach Abenteuer und Entdeckungsfreude zu stillen.
Wenn du auf der Suche nach Regionen fernab des Massentourismus bist, musst du dich nicht weit von deinem Hotel entfernen. Denn in Afrika dominiert nach wie vor die Natur in ihrer ganzen wilden Schönheit. Und somit besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, ganze Herden von Elefanten, Giraffen und Zebras in freier Wildbahn zu beobachten. Dies zählt für die meisten Reisenden zu den unbestrittenen Highlights ihres Afrikabesuchs.
 

 

Und jetzt: Eintauchen in andere Welten

Abschließend lässt sich festhalten, dass bei dem umfangreichen Angebot an spannenden Indien und Afrika Reisen gewiss etwas auch für deinen Geschmack dabei ist. Außerdem ist eine Reise nach Indien oder Afrika in jedem Fall ein Eintauchen in andere Welten und dies wird es vermutlich auch in Zukunft bleiben.

Meine Empfehlungen für deine Indien Reise

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Podcast zu Yoga Urlaub in Indien im Wandel der Zeit

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Hier findest du den folgenden Beitrag gesprochen:

Yoga Urlaub in Indien im Wandel der Zeit (ein neuer Trend)

Um den Beitrag anzuhören, klicke unten auf “Open Player in New Window”.[podcast]https://indien-und-afrika-reisen.com/wp-content/uploads/2014/10/yoga-urlaub-in-indien-im-wandel-der-zeit-ein-neuer-trend.mp3[/podcast]
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Yoga Urlaub in Indien im Wandel der Zeit (ein neuer Trend)

Bild zu Yoga Urlaub in Indien im Wandel der Zeit (ein neuer Trend)

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Wenn man über Indien spricht, ist man sich oft der Gegensätzlichkeiten, die einem dort unweigerlich begegnen, nicht bewusst. Grundsätzlich erwartet dich auf dem Subkontinent Lärm, Dreck und jede Menge Verkehr auf den Straßen. Ob dieser wohl eher nicht so erfreulichen Tatsachen, zieht es doch immer mehr Menschen nach Indien, um dort Yoga zu praktizieren und diese Praxis mit einem Urlaub in Indien zu verbinden. Doch wie alles im Leben hat sich auch diese Tendenz im Wandel der Zeit zu einem neuen Trend entfaltet.
Wie? – Du erfährst es im Folgenden.

Indien – der Ursprung des Yoga

Was Yoga ist bzw. nicht ist, habe ich auf einer anderen Website ausführlich erläutert und ich möchte daher hier nicht näher darauf eingehen.
Tatsache ist, dass die unterschiedlichsten Techniken verschiedenster Yoga-Pfade diesem Land entstammen. Daher: Warum nicht an einem Yoga Urlaub im Ursprungsland des Yoga, also in Indien, teilnehmen? –

Yoga Urlaub in Indien im Wandel der Zeit

Zu meiner Zeit (das ist schon eine Weile her) ist man noch alleine oder zu zweit mit Sack und Pack nach Indien gezogen. Dort hat man entweder einen der überbevölkerten Züge bestiegen oder hat sich von einem der unzähligen Taxis oder Rikshas aufnehmen lassen, um sich durch des Getümmel des Straßenverkehrs mehr oder weniger sicher chauffieren zu lassen. Das Ziel dieser Fahrt war dann ein Ashram (eine Art Kloster, Ort der Stille), in dem man dann in die geschützte und weitgehend von den eingangs beschriebenen Unannehmlichkeiten freien Atmosphäre eintauchen konnte.
An diesem gehüteten Ort, wurden dann die Techniken des dort angebotenen Yoga Pfades praktiziert. Und so wurde der Urlaub in Indien zur spirituellen Praxis erhoben.

Yoga Urlaub in Indien – der neue Trend

Selbstverständlich ist es auch heute noch möglich seinen Yoga Urlaub in Indien wie im vorherigen Absatz beschrieben, zu verbringen.
Doch im Wandel der Zeit hat sich allmählich ein neuer Trend entwickelt, der die Beschwerlichkeiten der Einzelreise mehr und mehr in den Hintergrund verschwinden lässt.
Ich spreche jetzt von organisierten Gruppenreisen, die du hierzulande über verschiedenste Websites buchen kannst. Meist finden diese Urlaube in mit allen Bequemlichkeiten ausgestatteten Unterkünften statt, die keine (oder fast keine) Wünsche offen lassen. Gegenüber dem einfachen Leben in einem Ashram kannst du dich dort während deinem Yoga Urlaub in Indien wie in einem Palast (wohl-)fühlen.
Ja, und warum auch nicht? –
Yoga hat sich ohnehin – ebenfalls im Wandel der Zeit – immer mehr und mehr von seiner ursprünglichen Form der Askese weg zu einem Trend des Wohlbefindens und Genießens hin entwickelt.
Du solltest daher für dich entscheiden, ob du eher den Pfaden des klassischen oder des modernen Yoga während eines Urlaubs in Indien folgen möchtest.

 

 

Hier noch meine Empfehlungen für deinen Urlaub in Indien

Allgemeine Empfehlungen für deinen Urlaub

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Tipp für die Indien Reise – Was ist Yoga (Joga)?

Bild 1 zu Indien Reise - Was ist Joga? Was nicht!?

Wenn du dich für Indien bzw. eine Reise in dieses Land interessierst, wirst du mehr oder weniger auch mit Yoga (Joga) konfrontiert werden, denn vielerorts werden Kurse zu diesem Thema angeboten. Daher mein Tipp: Nimm auch du eines dieser Angebote in Anspruch und lerne so diesen spirituellen Pfad während deiner Indien Reise kennen bzw. vertiefe deine Einsichten in diesen Weg der Erkenntnis.
Leider wird diese Lebensphilosophie heute immer mehr missverstanden; daher möchte ich sie dir mit diesem Beitrag etwas näher bringen (wie du ja vielleicht bereits weißt, lehre ich nunmehr seit über 25 Jahren).
Vorher noch kurz zur Schreibweise: Yoga ist die ursprüngliche Form aus dem Sanskrit; Joga ist der eingedeutschte Ausdruck.

Was Yoga (Joga) nicht ist!

Vermutlich sollte ich, bevor ich darstelle worum es wirklich geht, gleich vorneweg einmal klarstellen, was Yoga – zumindest in seiner ursprünglichen Form – nicht ist.
Also Joga

  • hat mit Sport und daher auch mit einem Wettbewerb nichts zu tun (obwohl es derzeit Bestrebungen gibt, Joga in die olympischen Spiele aufzunehmen)
  • ist daher auch keine Form der (Selbst-)darstellung (wie z. B. “Schau her, wie toll ich mich verrenken kann!”)
  • ist nicht Stretching
  • ist keine Psycho- oder andere Form der Therapie (wie z. B. Lachen)
  • ist kein Programm zur Förderung der Fitness, der Wellness oder der Schönheit
  • hat auch nichts mit stundenlangem Herumliegen bzw. Schlafen etwas zu tun.

Aufgrund der eben genannten Punkte, habe ich für diesen Beitrag bewusst ein Bild gewählt, auf dem keine körperliche Verrenkung (Asana oder auch Yogasana) dargestellt ist.

Yoga (Joga) – eine der 6 Hauptphilosophien aus Indien

Die Säulen des Hinduismus bilden sechs Philosophien, von denen ich hier zwei erwähnen möchte, da sie mit Yoga zu tun haben:

  • Die erste dieser Säulen nennt sich (schlicht und einfach) “Yoga” und wird Patanjali zugeschrieben (später auch als Raja Yoga – der königliche Pfad bezeichnet).
  • Die zweite dieser Säulen nennt sich “Vedanta” (übersetzt: Ende des Wissens) und wird mit dem Weisen Shankara in Verbindung gebracht; aus dieser Lehre hat sich Jnana Yoga (Pfad der Weisheit, des Wissens) entwickelt.

Es gibt also im Hinduismus nur einen ursprünglichen Yoga-Pfad, nämlich Yoga (von Patanjali); kein Hinweis auf andere Bezeichnungen wie Aku, Bikram, Hormon, Hot, Lach, Luna, Marma, Power, Pure, Sattva usw., usf., um nur einige wenige zu nennen.
Doch der Zeitgeist bringt es mit sich, Yoga boomt und daher wird vieles als Joga bezeichnet; ob es damit zu tun hat oder nicht, sei dahingestellt.

Der Begriff Yoga (Joga) hat mehrere Bedeutungen, wie nachfolgend angeführt (gemäß Wörterbuch Sanskrit – Deutsch von Klaus Mylius erschienen bei Langenscheidt Verlag Enzyklopädie):

  • Anschirren, Geschirr
  • Gespann
  • Fahrt
  • Ausrüstung, Ausstattung
  • Anwendung, Durchführung
  • Trick, List, Betrug, Zauber
  • Unternehmen, Tat
  • Verbindung, Zusammenhang (mit)
  • Arbeit, Fleiß, Erwerb
  • Aufmerksamkeit, Konzentration, Kontemplation
  • Name eines Systems
  • Gramm a) Etymologie b) Regel
  • Astron a) Konstellation b) Konjunktion
  • Summe (mathematisch)

Aus diesen zahlreichen Bedeutungen lassen sich neue Begriffe ableiten, unter anderen das Wort “Joch” (zu den Pt. 1 und 2.), welches ebenfalls oft mit Yoga in Verbindung gebracht wird. Joch, als die Verbindung der Zugtiere zum Wagen (in unserem Fall das Anjochen des Körpers an die Seele), aber auch für Manche das als bedrückend empfundene Joch, welches es zu tragen gilt.
Ich persönlich bevorzuge den Begriff der Vereinigung.
Was jedoch hat Yoga mit Vereinigung zu tun bzw. was soll vereinigt werden? –

 

Bild 2 zu Indien Reise - Was ist Joga? Was nicht!?

 

Yoga (Joga) – die Reise zurück in die Einheit

Lass’ mich hierzu eine kleine Geschichte erzählen, die auch du vermutlich schon irgendwann oder irgendwo gehört hast: Wir lebten einmal im Paradies, in der so genannten Einheit. Wir verweilten dort glücklich, zufrieden und in Einheit mit uns selbst, wir ruhten in uns selbst (in unserem Selbst).
Irgendwann jedoch tauchte ein Wunsch auf und wir bissen in den (sauren) Apfel; dadurch verließen wir das Paradies (die göttliche Einheit) und fanden uns in der Polarität (Dualität) wieder, die uns nun auf Schritt und Tritt begegnet (und manche auch verfolgt): hell/dunkel, Tag/Nacht, gut/böse, Sinn/Unsinn, arm/reich usw. usf.
Der sehnlichste Wunsch, beim Einen mehr, beim Anderen weniger, ist es, aus der Polarität auszusteigen und wieder in die Einheit zurückzukehren. Ja, und ein Weg (von vielen) zurück in diese Einheit wird als Yoga bezeichnet.

Somit habe ich auch, so hoffe ich wenigstens, erklärt, dass es sich bei Yoga um einen spirituellen Weg handelt oder anders ausgedrückt: Joga ist eine Reise (ein Weg), die (der) zur bzw. in die Spiritualität führt.

Die 4 klassischen Pfade

  • Raja Yoga – der königliche Pfad (Joga von Patanjali)
  • Jnana Yoga – Joga der Weisheit, des Wissens
  • Bhakt Yoga – Joga der Hingabe
  • Karma Yoga – selbstloser Dienst am Nächsten (ohne dafür irgendeine Art der Belohnung zu erwarten)

Yoga von Patanjali – die 8 Stufen (Glieder)

  1. Yama – Selbstbeherrschung in Gedanken, Worten und Taten
  2. Niyama – Kultivierung von Eigenschaften
  3. Asana – Stellung, Körperhaltung (eigentlich: fester Sitz)
  4. Pranayama – Kontrolle des Atems bzw. der Lebensenergie
  5. Pratyahara – Aufmerksamkeit, Zurückziehen der Sinne
  6. Dharana – Konzentration
  7. Dhyana – Meditation
  8. Samadhi – der überbewusste Zustand

Diese 8 Stufen gehen ineinander über, daher auch die Bezeichnung Glieder. Ohne Yama kein Samadhi und umgekehrt.

(Auch) Yoga (Joga) will gelernt sein!

Genauso wie wir (fast) alles im Leben lernen müssen, müssen wir auch lernen uns zu entspannen. Yoga hilft, entspannen zu lernen, jedoch ist dazu der Umweg über die Anspannung (Anstrengung) notwendig, das heißt: körperliche und geistige Übungen (= körperliche und geistige Arbeit) müssen verrichtet werden, um den Zustand der Entspannung erreichen zu können.
Entspannung ist unumgänglich, um das höchste Ziel im (Raja) Yoga (also dem königlichen Yoga-Pfad von Patanjali) – die Beruhigung der Gedankenwellen des Geistes – zu erreichen.

 

 

Zusammenfassung einiger Punkte – Was ist Yoga (Joga)?

Ursprünglich handelt es sich bei Yoga um

  • eine der 6 Säulen, die zusammen den Hinduismus bilden
  • eine indische (Lebens-)Philosophie (die jedoch im Laufe der Zeit einen mehr und mehr westlichen Charakter angenommen hat)
  • eine geistig-seelische Disziplin
  • einen spirituellen Weg bzw. einen Pfad, der in die Spiritualität führt
  • eine Reise, die aus der Polarität (zurück) in die Einheit führt
  • ein ganzheitliches System, welches Körper, Seele und Geist einschließt und verbindet
  • eine Disziplin, die über (An-)Spannung zur Entspannung (zum Loslassen) führt
  • eine Lehre, deren höchstes Ziel das Beruhigen der Gedankenwellen des Geistes ist und die u. a. den Körper benutzt, um dieses Ziel zu erreichen.

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Beitrag und vor allem mit den vorhin zusammengefassten Punkten einige Einsichten in und somit ein besseres Verständnis von Yoga (Joga) vermitteln konnte. Diesen Beitrag findest du auch (allerdings in abgeänderter Form) im folgenden Buch.
Hier also noch mein Buch Tipp, in dem du auch einige Tipps für deine Indien Reise finden wirst:

Du möchtest mehr über die vier klassischen Pfade wissen? (Selbstverständlich in kurzer und übersichtlicher Form.) –
Du möchtest außerdem wissen, wie sogar im Ursprungsland von Yoga (also Indien) durch manche Inder dieser spirituelle Pfad missverstanden wird? – Du erfährst es im o. a. Buch im Kapitel “Schau Swami, ich kann mich ganz toll verbiegen!” –
Du möchtest außerdem kurze Episoden aus meinem Leben und meinen Reisen nach Indien lesen? –
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Foto-Quellen:

Im Folgenden meine Empfehlungen für deine Indien Reise

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Allgemeine Empfehlungen für deine Reisen:

Nun hoffe ich, dass ich mit diesem Beitrag etwas Licht ins Dunkel bringen konnte.
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Indien – ein unverzichtbares Utensil für die Indien Reise

Bild zu Ein unverzichtbares Utensil für die Reise nach Indien

Indien, eine Reise und jede Menge Utensilien

Wenn du eine Reise nach Indien tust, wirst du sehr bald feststellen, dass viele Geschäfte nicht in einem Geschäftslokal, sondern einfach auf der Straße, am Strand oder auch in dunklen Hinterhöfen abgewickelt werden. Die meisten Inder sind sehr geschäftstüchtig. Dies impliziert, dass sie ihre zum Kauf angebotenen Waren mehr oder weniger rasch unters Volk und hier vorrangig unter die Touristen bringen. Dabei sind sie sehr aufgeschlossen, um nicht zu sagen aufdringlich.

Nicht nur jede Menge Utensilien, sondern auch jede Menge Verkäufer

So kann es beispielsweise vorkommen, dass du allein an einem Strand liegst und dich dem Sonnenbad hingibst. Schließlich döst du ein wenig ein und wenn du wieder erwachst, findest du dich von einer Meute Inder (in Form von Frauen, Männern, aber auch Kindern) umgeben, die dir alle ihre Utensilien andrehen wollen.
Wenn dich eine der Waren anspricht, ist es nun an der Zeit dich aufs Handeln einzustellen: Den Preis, den sie dir nennen, kannst du gleich vergessen. Auch wenn dir dabei die unschuldigen Augen eines Kindes als VerkäuferIn entgegen strahlen. Beginne bei maximal einem Drittel des verlangten Preises und nähere dich allmählich dem Wert, der dir angemessen erscheint.

Die Besiegelung des Verkaufs – ein Handschlag

Wenn ihr euch dann geeinigt habt, zahle den vereinbarten Preis, denn dieser Handel hat, zumindest von Seiten des Verkäufers aus, so etwas wie Handschlag-Qualität, also einem mündlichen Vertrag, der jeglicher Unterschrift entbehrt (leider eine bei uns im Laufe der Zeit fast schon in Vergessenheit geratene Verpflichtung).

Utensilien und unersättliche Verkäufer während einer Indien Reise

Allerdings erkennen nun die anderen der bereits angetretenen Verkäufer deinen Kaufwillen und versuchen dir dieselbe Ware nochmals oder eben auch ein anderes Utensil anzudrehen. Und vertraue mir: Die Anzahl der Verkäufer, die sich allmählich um dich scharrt, wächst stetig! Demzufolge bleibt fallweise nur die Flucht.

Nach Beendigung deiner Händlertätigkeit kannst du etwas stolz auf dich sein, denn du hast dein Bestes gegeben und den Preis bis auf die Hälfte herunter gehandelt.
Anschließend allerdings mache nicht den Fehler, gehe in ein Geschäft und vergleiche den Preis des von dir erworbenen Utensils mit dem im Geschäft angebotenen. Denn so kannst du dein blaues Wunder erleben. Nicht nur einmal wollte ich mich in den Allerwertesten beißen, nachdem ich festgestellt hatte, um wie viel billiger derselbe Artikel im Geschäft angeboten wurde. Ja, und selbst in Geschäften ist in Indien Handeln erlaubt und meistens sogar willkommen.
Siehe hierzu auch im folgenden Beitrag:
Indien – Urlaubshinweise und Reisetipps

Während einer Indien Reise: Dieses Utensil muss her!

Eine andere Art der “Belästigung” sind die vielen Bettler. Hierbei vor allem Kinder, die ihre großen schwarzen Augen zu dir erheben und dich mit den Worten “One Rupee” um eine Rupie anschnorren.
Das mochte alles für eine gewisse Zeit ganz unterhaltsam sein. Doch irgendwann hatte ich genug, mich andauernd an allen möglichen und unmöglichen Stellen anquatschen zu lassen.
Zu diesem Zeitpunkt fiel mein Blick in einem Geschäft (während einer Indien Reise) auf ein Kleidungsstück (Leibchen). Dieses zog mich an, sprach mich sofort an und deshalb brachte ich es gleich in meinen Besitz. Auf diesem Utensil ist folgendes zu lesen:

  • No Rickshaw (also keine Rikscha)
  • No Hashish (kein Hash)
  • No Change Money (kein Geldwechsel)
  • No one Rupee (keine einzige Rupie)
  • No Money (kein Geld)
  • No Problem (kein Problem)

Bild zu Ein unverzichtbares Utensil für die Indien Reise
Walter Bracun – ein unverzichtbares Utensil für die Indien Reise

Das Tragen des Utensils und seine Folgen

Die verschiedensten Ansinnen an mich hörten mit dem Tragen des Utensils nicht auf. Dies vermutlich einerseits, weil viele Inder nicht lesen können, und andererseits, weil sie vorerst gar nicht auf die Schriftzüge auf meiner Oberbekleidung achteten.
Doch nun brauchte ich nicht mehr lange zu diskutieren, ich zeigte auf meine Brust, die, die lesen konnten, taten dies, begannen zu lächeln (ungefähr so wie ich auf dem Foto) und stellten es ein, mich weiterhin mit ihren Anliegen zu durchlöchern.

Übrigens: Das Leibchen ist (war) nicht nur in Schwarz, sondern auch in anderen Farben erhältlich (zumindest war es das, als ich es erworben hatte).

So viel also zu einem unverzichtbaren Utensil für die Indien Reise; es ist dies ein Auszug aus folgendem Buch:

Quellenangabe:

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Meine Empfehlungen für deine Reise nach Indien

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