Botswana – Jagdverbot aufrecht erhalten, Wilderei bekämpfen (Petition)

Botswana - Jagdverbot aufrecht erhalten, Wilderei bekämpfen (Petition)

Was ist los in Botswana (siehe Karte)? –
Ruft die Regierung zur Elefantenjagd? –
Erst leugnet sie die um sich greifende Wilderei auf Elfenbein. Jetzt plant sie offenbar, die Jagd durch Touristen zu legalisieren.
Fordere auch du von Präsident Mokgweetsi Masisi:

“Erhalten Sie das Jagdverbot aufrecht und bekämpfen Sie die Wilderei!”

indem du diese Petition unterzeichnest.

Jagdverbot in Botswana seit 2014

In einigen Ländern Süd- und Ostafrikas wüten Wilderer so sehr, dass die Zahl der Elefanten bedrohlich einbricht. Bisher blieb Botswana davon weitgehend verschont. 126.000 Elefanten leben in dem Land, ein Drittel aller Savannen-Elefanten. Nach Ansicht von Experten ist das unter anderem einem Jagdverbot zu verdanken, das seit 2014 gilt.

Doch die Organisation “Elephants Without Borders” warnt, dass Wilderer nun Botswana ins Visier nehmen. Zwischen 2014 und 2018 ist die Zahl der gefundenen Kadaver kurz zuvor gestorbener Tiere um das 6-fache gestiegen. Und die meisten der Tiere sind nach Ansicht des Wissenschaftlers Mike Chase wegen ihres Elfenbeins getötet worden.

Chase provozierte mit seiner Studie heftige Reaktionen. Er erhielt sogar Morddrohungen. Präsident Masisi bestreitet die Aussagen des wissenschaftlich fundierten Reports. Und er spricht von der “größten Falschmeldung des 21. Jahrhunderts”.

Zu viele Elefanten in Botswana!?

Eine Regierungskommission kommt zum Schluss, dass es in Botswana zu viele Elefanten gibt. Und deshalb schlägt sie ein Ende des Jagdverbots vor. Außerdem sollten regelmäßig Elefanten planvoll getötet werden (culling). Danach könne ihr Fleisch in Konserven als Tierfutter verkauft werden.

Sollte der Präsident den Plan umsetzen, könnte dahinter persönliche Eitelkeit stecken. Masisi scheint das Erbe seines Vorgängers Ian Khama zerstören zu wollen. Denn Khama hatte das Jagdverbot 2014 erlassen. Zudem stehen im Oktober 2019 Wahlen an. Und weil Elefanten zuweilen Felder verwüsten, könnten die Aufhebung des Jagdverbots und regelmäßige Tötungsaktionen unter der Landbevölkerung Stimmen bringen.

Petition: Jagdverbot aufrecht erhalten, Wilderei bekämpfen!

Angesichts der zunehmenden Wilderei und der dramatisch einbrechenden Elefantenpopulation in Afrika fordere auch du von Präsident Mokgweetsi Masisi:

  • Bitte behalten Sie das Jagdverbot bei.
  • Verzichten Sie auf gezielte Tötungsaktionen.
  • Bitte bekämpfen Sie Wilderei.

Jetzt die Petition unterzeichnen!

Text-Quelle: Rettet den Regenwald e.V.

Hier noch 2 Empfehlungen für deine Reisen

Bitte klicke jetzt auf die folgenden Buttons und bewerte den Beitrag “Botswana – Jagdverbot aufrecht erhalten, Wilderei bekämpfen (Petition)” mit 1 – 5 Sternen.

Afrika – EU als Handlanger der Wilderer? – Dazu nein! (Petition)

Bild zu Afrika – EU als Handlanger der Wilderer? – Dazu nein! (Petition)

In Afrika kämpfen die Elefanten ums Überleben, denn durchschnittlich wird alle 15 Minuten einen der Giganten durch Wilderer getötet. Trotzdem lehnt die EU ein absolutes Handelsverbot für Elfenbein ab, obwohl dieses für das Überleben der Tiere äußerst wichtig wäre. Der Schutz muss dringend verschärft werden.
Da die EU ein absolutes Handelsverbot für Elfenbein ablehnt, hat sie sich als Handlanger der Wilderer deklariert! Doch dazu ein klares Nein!

Afrika ohne Elefanten!? – Auch dazu nein!

Kannst du dir Afrikas Savannen und Wälder ohne Elefanten vorstellen? – Nein? – Doch dieses Schreckensszenario könnte schon in zehn Jahren Wirklichkeit sein. Und zwar dann, wenn die Wilderer unvermindert ihrem blutigen Geschäft nachgehen können.

Aus diesem Grund arbeiten 29 afrikanische Staaten, in denen Elefanten leben, nun gemeinsam an einem absoluten Handelsverbot für Elfenbein. Denn nur so kann das einträgliche Geschäft der Wilderer schließlich ausgerottet werden.
Obwohl die wichtigsten Importeure, die USA und sogar China dieses Handelsverbot unterstützen, widersetzt sich die EU und lehnt ein Totalverbot ab! Stattdessen will Europa während der Artenschutzkonferenz im September ermöglichen, dass Südafrika, Botswana, Simbabwe und Namibia ihre Elefanten-Population “nachhaltig managen” dürfen. Damit würde die EU in jedem Fall einen schärferen Schutz verhindern.

Die EU weiterhin als Handlanger der Wilderer

Weltweit sind Umweltschützer fassungslos! Denn das Verhalten der EU werde “ganz bestimmt der Anfang der Ausrottung Afrikanischer Elefanten!” Dies prophezeit der Direktor der Wildlife Authority in Uganda, Mr. Andrew Seguya.

Obwohl seit 1989 ein weit gehendes Verbot des internationalen Elfenbeinhandels besteht, wird alle 15 Minuten ein Elefant von Wilderern getötet. Folglich müssen die derzeitigen Regelungen dringend verschärft werden. Es dürfen keine Ausnahmen zugelassen werden und der Handel muss deshalb alle Länder einschließen. Doch EU-Umweltkommissar Karmenu Vella behauptet, dass “wissenschaftliche Kriterien” gegen ein Totalverbot sprechen würden.

Dem entgegen zeigen Erfahrungen aus den Jahren 1999 und 2008, dass die Wilderei explosionsartig zunimmt, sobald auch nur einzelne Staaten kurzfristig Elfenbein verkaufen dürfen. Ist der Verkauf genehmigt, fluten Kriminelle den legalen Markt mit illegalem Elfenbein und töten jeden Elefanten, den sie irgendwo finden können.
 

Dazu nein! – EU als Handlanger der Wilderer in Afrika!

Fordere auch du von der EU, ein totales Handelsverbot mit Elfenbein zu unterstützen, denn die EU darf sich nicht länger zum Handlanger der Wilderer machen.

Jetzt die Petition unterzeichnen!

Start der Aktion: 23. 7. 2016
Textquelle: Rettet den Regenwald e.V.

Hier noch 2 Empfehlungen für deine Reisen

Bitte klicke jetzt auf die folgenden Buttons und bewerte den Beitrag “Afrika – EU als Handlanger der Wilderer? – Dazu nein! (Petition)” mit 1 – 5 Sternen.