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Ostafrika – Reise-Tipps für den Osten von Afrika

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Selbstverständlich bietet auch Ostafrika jede Menge an Sehenswürdigkeiten. Hiebei sind vor allem reizvolle Landschaften mit ungeheurem Tierreichtum und einer reichen Artenvielfalt hervorzuheben.
Im Folgenden habe ich einige Reise-Tipps für den Osten von Afrika zusammengestellt.

Ostafrika – Reise-Tipp Nr. 1: Der Tarangire Nationalpark

Eine Safari in Ostafrika ist nicht vergleichbar mit den üblichen Touren, wo ein Geländewagen nach dem anderen vor einzelnen gähnenden Löwen Schlange stehen, um zu warten, bis auch der letzte Tourist sein Foto geschossen hat.
Im Tarangire Nationalpark (im Norden von Tansania gelegen) kann es zwar etwas schwierig sein, alle Big Five zu Gesicht zu bekommen, da sich vor allem die Leoparden gerne zieren und nicht aus ihren Verstecken kommen. Doch als Entschädigung dafür wird eine enorme Artenvielfalt geboten, die hier Tag für Tag beobachtet werden kann.
Besonders in der Zeit von Juli bis Oktober, also in der Trockenzeit, ziehen riesige Herden an Giraffen, Impalas, Streifen-Gnus, Steppen-Zebras und andere mehr durch die Weiten des Nationalparks. Auch die ca. 500 Vogelarten bieten nicht nur beeindruckende Chöre, sondern auch ihre Flug-Darbietungen lassen das Herz des Betrachters höher schlagen.

Tipp: Das Flussbett des Tarangire ist ein Treffpunkt für viele die Tiere, welche vom kühlenden Nass angezogen werden. Hier fühlen sich vor allem Elefanten wohl.
Ein weiterer Tipp: Von der Terrasse des Maramboi Tented Camp aus hat man sogar während der Mahlzeiten die Tiere immer im Blickfeld.

Ostafrika – Reise-Tipp Nr. 2: Der Ngorongoro Krater

Der Ngorongoro Krater, ebenfalls in Tansania, am Rande der Serengeti gelegen, gehört seit einiger Zeit ganz den Tieren. Sogar die Massai, aber auch andere Rinder-Züchter wurden umgesiedelt. Dies, um die Löwen und Leoparden zu schützen, die von den Menschen als Vergeltung für gerissenes Vieh oft rudelweise getötet wurden.
Aufgrund der Aussiedelung der Menschen, findet man hier inzwischen die größte Dichte an Raubtieren, und das nicht nur von Ost-, sondern von ganz Afrika. Kein Wunder, denn Beutetiere für die Raubkatzen gibt es hier in großer Anzahl: Ob Zebras, Büffel, Gnus, Antilopen oder auch Gazellen. Obwohl die Sptzmaul-Nashörner nicht zu den Beutetieren zählen, sind sie dennoch vom Aussterben bedroht. In den 1960er-Jahren gab es davon noch hunderte, heute können sie an drei Händen gezählt werden.
Am Rande des Kraters findet man die Grabstätte von Bernhard Grzimek, der hier bestattet ist. Mit seinem Film “Die Serengeti darf nicht sterben” erlangte er Weltruhm. Nicht nur deswegen, weil er auf die Probleme dieser wunderschönen Naturlandschaft aufmerksam gemacht hatte.

Auch hierzu noch drei Tipps:
Tipp 1: Eine Buchung in einem der Luxus-Ressorts am Rande des Kraters lohnt sich nicht. Einerseits sind sie sehr teuer, andererseits hängen oft Nebel und Wolken über dem etwa 500 Meter tiefer gelegenen Krater-Becken. Dies verhindert, dass man von oben aus die etwa 25.000 großen Säugetiere nicht beobachten kann.
Tipp 2: Da das Klima in dieser Gegend sehr stark schwankt, empfiehlt sich die Verwendung eines Outfits mit Zwiebelschalen-Technik.
Tipp 3: Achtung vor den Flusspferden! – Durch sie sterben jährlich mehr Menschen als durch Löwen und Haie zusammen.

 

 

Ostafrika – Reise-Tipp Nr. 3: Die Serengeti (südlicher Teil)

Bei diesem Teil im Osten von Afrika handelt es sich um eine baumarme Savanne, die sich vom Norden Tansanias, östlich des Viktoria-Sees, bis in den Süden von Kenia erstreckt.
Das Wort Serengeti stammt aus der Massai-Sprache und bedeutet soviel wie “die endlose Ebene”.
Hier ist vor allem die jährlich wiederkehrende Reise der Millionen Gnus, Zebras und Antilopen ein faszinierendes Schauspiel. Mit donnernden Hufen und ihren Kälbern mittendrin, bewegen sie sich von der Serengeti in die Massai Mara und schließlich wieder zurück. Und hier kannst du mitzittern, wenn die Tiere vorbei an den Krokodilen durch den Fluss müssen …
Tipp dazu: Wenn du diese Wanderung erleben möchtest, solltest du etwa Anfang bis spätestens Mitte Juni vor Ort sein.

Zwei weitere Tipps:
Tipp 1: Wenn du gerne Spitzmaul-Nashörner beobachten möchtest, empfiehlt sich einer der Balkone im Lake Masek Tented Camp.
Tipp 2: Wenn du dich für die Kultur und die Traditionen der Massai interessierst, solltest du einen Ausflug in eines der typischen Massai-Lehmhütten-Dörfer buchen. Derartige Ausflüge werden bei diversen Touren angeboten.

Ostafrika – Reise-Tipp Nr. 4: Der Viktoria-See

Dieser drittgrößte See der Welt erstreckt sich über die folgenden drei Staaten Ostafrikas: Tansania, Uganda und Kenia; er ist somit der größte See Afrikas und breitet sich in der ostafrikanischen Hochebene aus.
Nachdem die ersten drei Tipps vor allem das wilde Leben in unberührter Natur und in paradies-ähnlichen Landschaften betroffen haben, drängt sich hier vor allem ein ökologisches Desaster in den Vordergrund, nämlich: Die Ansiedlung des Nil-Barsches, der innerhalb von 50 Jahren fast den ganzen Artenreichtum an Fischen im Viktoria-See ausgerottet hat. Dichte Besiedlung und die damit verbundene Umweltverschmutzung haben dazu geführt, dass dieses Gewässer mit der traurigen Bezeichnung “Bedrohter See des Jahres 2005” bedacht worden ist.
Trotz dieser Probleme ist der See eine Reise wert; darum habe ich ihn hier auch als Tipp angeführt.

Ostafrika – Reise-Tipp Nr. 5: Die Insel Sansibar

Sansibar ist ein halb-autonomer Teilstaat des ostafrikanischen Staates Tansania. Hier können Sonne, weißer Strand und türkis blaues Meer genossen werden.
Wer jedoch mehr für Kultur als für Badefreuden übrig hat, sollte das historische Zentrum der Hauptstadt der Insel (Sansibar-Stadt) besuchen, welches im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe ernannt wurde und seitdem unter dem Schutz der UNESCO steht. Die etwa 150 Jahre alten Häuser wurden aus Korallen-Gestein erbaut und werden derzeit nach und nach restauriert.
Die Kultur auf Sansibar ist geprägt von arabischen (muslimischen), indischen und sonstigen asiatischen Einflüssen. Aber auch westliche Elemente sind hier zu finden.
Ja, und man glaubt es kaum: Freddie Mercury, der ehemalige Lead-Sänger der Rockgruppe Queen ist ein Sohn der Hauptstadt der Insel Sansibar. Und selbstverständlich kann hier sein Geburtshaus besichtigt werden.

 

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Sansibar – Reise-Tipps für den Osten von Afrika

 

Zusammengefasste Tipps für Ostafrika

  • Flüge von Österreich aus über Amsterdam (KLM) nach Dar es Salaam bzw. über Frankfurt nach Addis Abeba (Austrian, Ethiopian AL) und weiter nach Tansania
  • Sehr schöne Unterkünfte (billig bis Luxus) bieten die Tanganyika Camps. Dort gibt es nur wenige Zelte bzw. Bungalows, also keinen Massentourismus.
  • Spezielle Impfungen sind nicht erforderlich. Eine Malaria-Prophylaxe sollte je nach Reisezeit und Reise-Region in Erwägung gezogen werden.
  • Bei Buchung einer Reise nach Ostafrika in jedem Fall darauf achten, keinen Großgruppen-Jeep für Safaris zu buchen.
  • Achtung während einer Safari: Den Geländewagen auf keinen Fall verlassen; Fußwanderungen durch die Savanne sind lebensgefährlich!

Meine Empfehlungen zu “Reise-Tipps für den Osten von Afrika“:

Allgemeine Empfehlungen für deine Reisen:

Abschließend hoffe ich, dass ich dir mit diesem Artikel einen kleinen Einblick in Ostafrika, und auch einige Tipps für deine Reise in den Osten von Afrika bieten konnte.
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Ostafrika – Reise-Tipps für den Osten von Afrika
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5 Kommentare

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  1. Wunderschön! Ist auf jeden Fall eine Reise wert! Noch besser wenn es keinen Massentourismus gibt….

  2. Oh, Ostafrika ist wirklich schön. Hätte ich nicht gedacht. Ich bin ein absoluter Fan von Landschaft und unberührter Natur. Eine Safari in Afrika werde ich sicher in den nächsten Jahren auch einmal in Angriff nehmen.

  3. Coole Tippsliste!
    Kann nur zustimmen … mir hat vor allem die Insel Sansibar gefallen, einfach ein Traum!
    Für den Viktoria-See hat es leider nicht gereicht bei meinem letzten Urlaub 🙁
    Naja – nächstes mal!
    lg

  4. Danke für die “Blumen” und den Hinweis, die Impfungen betreffend.

  5. Eine sehr gute Zusammenfassung und prima Tipps. Vor allem schön, dass auch etwas abseits gelegene Ziele wie Tarangire und Lake Victoria erwähnt werden!

    Eine kleine Anmerkung noch zum Thema Impfungen – eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich bei Einreise aus z.B. einem der Nachbarländer. Ich habe außerdem noch diese Passage beim Auswärtigen Amt gefunden:

    “Entgegen diesen offiziellen Bestimmungen sind vereinzelt auch bei Direkteinreisen aus Europa am Kilimanjaro International Airport sowie bei der Einreise nach Sansibar vom Festland Tansanias aus Kontrollen des Gelbfieberimpfzertifikats erfolgt, in Einzelfällen war es zu Impfungen vor Ort gekommen.”

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